Der Bewerber

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Absage 1

Nach lediglich einem Monat des Wartens und Geduld-Aufbringens kam heute die erste Absage. Leider von dem viel versprechenderem potentiellen Arbeitgeber (weil in direkter Nachbarschaft).

Natuerlich steht in der Absage kein Grund und natuerlich nehmen sie keinerlei Bezug auf die lange Bearbeitungsdauer.

Einen der moeglichen Gruende kann ich mir gut vorstellen: das angepeilte Jahresgehalt.

 

17.2.09 21:16, kommentieren

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Kopfgeldjaeger

Nachdem es in den letzten Wochen nicht einmal uninteressante Angebote von Personalberatern gab, hat sich heute ein interessanterer Kontakt angebahnt.

 Als erstes fiel positiv aus, dass der Personalberater offensichtlich imstande war, mein Xing-Profil fehlerfrei zu lesen und hatte bereits in der ersten Kontakt-Email die Informationen heraus gepickt.

Nach einem Austauschen von CV und Stellenausschreibung kam ich in den Genuss eines einstuendigen Telefonats (also ein gut verpacktes Interview) und das Versprechen, er wuerde mich beim Kunden in den Fachabteilungen platzieren.

Geographisch ist der Kunde ein grosser Fortschritt zum jetzigen Arbeitsplatz, die Aufgabe klingt interessant, das Marktsegment... naja, die Technologie najanaja. Aber ich arbeite ja seit acht Jahren zum grossen Teil mit Moechtegern-Systemen, dann wuerde ich die dort angewandten Techniken auch ertragen.

 

16.2.09 20:00, kommentieren

Magen-Darm in der Grippe

Mein Kleiner hat sich nun eine Magen-Darm-Grippe eingefangen.

Meinem Scheff hab ich schon bescheid gegeben, dass er den Jungs am verrufenem Standort Bescheid gibt, und sich darueber hinaus Gedanken machen kann, ob und wen er als Ersatz schickt.

 

1 Kommentar 15.2.09 22:49, kommentieren

Montag

Durch eine Erkrankung eines Kollegen habe ich wieder eine einwoechige Reise zum verrufenen Standort gewonnen. Diese Woche darf ich den Kollegen, den wir diese Woche dort sitzen haben ueber Telefon bei Laune halten. Nachdem er eigentlich an dem verrufenen Standort stationiert ist (und wir ihn nur ausgeliehen haben), ist er natuerlich auf der Linie unserer dortigen "Kunden" (sie sind die einzigen wichtigen Entwickler im Geschaeftsbereich, alle Anderen sind doof und sie haben alle sooooo viel zu tun) und ich darf ihm immer nur mit sanften Druck klar machen, was unser Service-Gedanke ist. Ansonsten verfaellt man dort zu schnell in dieses Kindergarten-aehnliche Denken von "mein" und "dein" und "wir" und "die Anderen".

Zusaetzlich ist mein Scheff wegen Krankheit heute ausgefallen und einiges an politischen Ungemach ist annaehernd ungefiltert auf uns herunter geregnet. Aber damit muss man leben, wenn man in einem grossen Deutschen Technologie-Unternehmen sitzt.

 

9.2.09 21:04, kommentieren

Nachhaken

Heute habe ich mal nach vier Wochen meinen Bewerbungen hinterher telefoniert.

Spannenderweise wussten die Personaler nur, dass die Fachabteilungen noch inmitten der Entscheidungsfindung sind.

Und nein, man habe keinen Zeitrahmen, in denen die Abteilungen an die Personaler Rueckmeldung machen.

Also weiter Geduld haben und Urlaubstage vorhalten.

 

6.2.09 23:36, kommentieren

Letzte Woche on-site-support

Die letzte Woche durfte ich ja einen.. .sagen wir mal "verrufenen"... Standort bei einer Tool-Einführung mit anhaengender Prozess-Aenderung
unterstuetzen.

Wie angekuendigt durfte ich mir einige Worte anhoeren, wie wenig Ahnung wir alle (damit sind so ungefaehr alle anderen Entwicklungsstandorte) haben, wie man erfolgreich Software schreibt. Die Teams, die sich erfolgreich um Training, Howto-Lesen gedrueckt und die sich weigern, Support anzunehmen schreien am lautesten die Management-Ebenen nach oben, was in allen Faellen der letzten Woche "nach hinten" los ging (dank der gut funktionierenden Kommunikation von meinem Posten zu meinem Scheff als auch zum Geschaeftsfuehrer des Standorts). Nur fuehrt es leider auch zu einem angespannten zwischenmenschlichen Verhältnis, wenn ein Teamleiter sich einen Anschiss abholen durfte und danach verdonnert wird, von mir Hilfe anzunehmen.

Da hilft nur der Grundsatz "ich mach Dir das Leben nicht schwer, und Du mir auch nicht".

Nur komisch, dass das die Problematik an diesem Standort gleich so oft, an den anderen Standorten ueberhaupt nicht vorkommt.

 

1 Kommentar 1.2.09 22:32, kommentieren

Die kommende Arbeitswoche

Nach einer Woche mit fast konstantem Landunter in der Arbeit (Rollout einer neuen Tool-Version, hohe Support-Last, zusaetzlich auch noch einige neue Konzepte daneben noch ungezaehlte Politische Aktionen), darf ich in der kommenden Woche zu einer NIederlassung eineinhalb Zugstunden entfernt fahren. Dort soll eine Entwicklertruppe auf "unseren" Entwicklungsprozess und dazugehoerige Tool-Landschaft umgestellt werden. Dieser wird bereits am "Stamm-Standort" und in der Niederlassung in einem Skandinavischen Land erfolgreich angewandt, aber die Truppe an dem Standort hat sich schon vergangenen "Harmonisierungen" erfolgreich widersetzt. Bereits in der letzten Woche kamen Ankuendigungen von dortigen Kollegen, meine Arbeit zu sabotieren. Zum Glueck wissen wir quasi saemtliche Management-Ebenen hinter uns, so dass man bei akuter Beratungsresistenz immer noch die Eskalations-Schiene fahren kann.

1 Kommentar 24.1.09 23:12, kommentieren