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Kann sowas funktionieren?

Die Software-Organisation, des Käufers ist ungefähr dreimal so groß, wie die zugekaufte, verkauft aber nur ungefähr halb so viele Chipsätze (also in Stückzahlen). Natürlich kann man das nicht so einfach stehen lassen. Immerhin hat die gekaufte Gruppe nur einen großen Kunden und ca. 5 weitere Unbedeutende, wohingegen der Käufer drei annähernd gleichwertige (allesamt klingende Namen aus der Branche) und ungezählte geringer wertige vorzuweisen hat.

Beim genaueren Hingucken fällt noch auf, daß die meisten "Entwickler" mit irgendeiner "Manager"-Rolle schmücken. Da gibt es Support-Menschen (also wirkliche Kollegen, die sich Vollzeit um sowas kümmern) für

  • Builds
  • Releases und deren Planung
  • Produke und deren Planung
  • Projekte und deren Planung
  • als Configuration-Manager
  • als Component-Manager
  • Integration

Diese Rollen sind keine direkten Entwickler, sondern sind "Support Roles". Zahlenmäßig kann man also sagen, dass hinter jedem Entwickler (so man denn die seltene Ehre hat, mal einen zu finden) mindestens ein Mitglied in einer "Support-Rolle" steht.

Diese Rollen waren  in der aufgekauften Organisation entweder unbekannt, oder wurden "nebenbei" mit erledigt.

Natürlich dürfen sich Mitglieder der gekauften Organisation ziemlich schnell anhören, man hätte ja nicht professionell gearbeitet, und das wäre schnell daran zu erkennen, daß

  • die oben genannten Rollen nicht besetzt waren
  • man ja nur wenige Kunden hatte
  • nie ein Produkt der xten Generation verkauft bekommen hätte, wohingegen der Käuder das schon längst beim Kunden hätte
  • man ja gekauft worden wäre

25.3.09 22:32

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