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Tools, Methoden und Prozesse

Im Beitrag über Gewinner und Verlierer wurde ja die Tools und Methoden Gruppe als eindeutiger Verlierer in der zukünfttigen Organisations-Struktur erwähnt.

Nun hat aber der neue Eigentümer gerade einen prestige-trächtigen Kunden, bei dessen zweiten grossen Projekt gerade einige Probleme die Hierarchie-Ebenen nach oben kochen.

Ein Teil der Probleme sehen nach ganz klassischen Software-Qualitäts-Problemen aus (also neudeutsch "Bugs", wie sie trotz anderslautenden Gerüchten immer wieder in Software-Produkten vorkommen.

Eine andere Klasse von Problemen sind allerdings klassische Prozess-Probleme. Zwar behaupten grosse Teile der Softwerker (und die Manager sowieso), alles wunderbar im Griff zu haben und jedes noch so kleine Detail durch Metriken und wöchentliche Reporting-Kanäle zu identifizieren und gegensteuern zu können.

Warum

  • bekommt der Kunde dann manchmal Änderungen die Ihm zur Release in Kalenderwoche 42 versprochen waren?
  • bekommt der Kunde dafür Änderungen, die er nicht wollte? In den Release Notes stehen diese Änderungen natürlich auch nicht drin, es ist also keine Überraschung, dass dieser sich verschaukelt vorkommt.
  • sind die Metriken, wie viele Bugs die Entwickler pro Woche fixen wunderbar in Ordnung, aber die wichtigen Änderungen hängen trotzdem erst mal Wochen lange ab, bevor sie vom Kunden beim Entwickler ankommen
  • braucht die Änderung vom Entwickler bis in die Lieferung zum Kunden vier Wochen? (Im Gutfall!)

Nachdem insbesondere diese Sorten von Problemen in der alten Organisation unbekannt waren, entschließen sich viele Entscheidungsträger ein Methoden-Benchmarking zu veranstalten, wo sich viele Teilbereiche einem Vergleich unterziehen sollen.

 

12.5.09 21:03

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